Im Herbst 2008 fand unsere Tour in 8 Nationalparks in Colorado, Utah, Nevada und Kalifornien statt. Es war für uns auch wieder eine ganz besondere Reise. Was oben drauf die Teilnehmer in diesem Gedicht zusammengefasst haben, hat uns schon sehr bewegt.
Gedicht zum Abschluss der USA-Reise 2008
Lieber Klaus,
lieber Rest der Meute,
hier kommt die besinnliche Lesung für heute:
Nach einer Reihe von tollen Tagen
wird’s bald Zeit, Lebewohl zu sagen.
Und damit’s nicht untergeht im Großstadtgetöse,
mach ich’s schon heute, seid mir nicht böse,
auf dem Weg in die große laute Stadt,
wo’s Glücksspiel und leichte Mädchen hat.
Tolle Sachen haben wir erlebt und gesehn,
egal wo – überall war es wunderschön.
Wer kennt die Orte, weiß die Namen,
die wir all zu sehen bekamen?
Da müssten wir die Martina fragen,
die alles ins Tagebuch hat eingetragen.
Trotz triefender Nase und japsender Lunge,
trotz rauer Lippen und trockener Zunge,
es war alles so toll und so neu,
kurzum gesagt: we did enjoy!
Klaus, du hast alles so gut organisiert,
uns immer den rechten Weg geführt.
Die tägliche Post am frühen Morgen,
vertrieb jegliche Planungsängste und –sorgen.
Die Hotels waren super und sehr nett
- na ja, bis auf das einschläfrige Bett.
Aber dieses Minus war nur subjektiv.
Der Rest war rundherum positiv.
Die Reisegruppe war wie immer toll
und auch die Neuen haben sich voll
eingepasst, no trouble at all.
Klaus, ich glaub, wir haben da neues Stammpotential!
Auch schön waren abends die Zimmergelage,
mit Bier aus dem Bus-Depot, keine Frage.
Die Plörre aus dem Safeway, die gar nicht dröhnt,
hat Chuck uns sehr schnell abgewöhnt.
Chuck, excellent driver of the bus,
also got a god friend of us.
Drank beer with us in the afternoon
Und war trotzdem am Morgen nicht duhn.
Man könnte noch so viel erzähln und berichten,
es nähme kein Ende mit dem Dichten,
von Herwig, der gekrümmt auf dem Boden liegt,
damit er die beste Perspektive kriegt.
Von Claudia, die einst an Höhenangst litt
und heute auf die äußerste Rim-Kante tritt.
Vom „Kinderzimmer“ im hinteren Bus,
für uns Erwachsene manchmal ‚ne harte Nuss,
wo durch Schlaf die Sünden der Nacht abgefedert
oder wo Jonas mit seinem Nintendo zetert.
Panorama und Landschaft waren denen so wurscht,
Hauptsache, es gab was gegen den Durst.
Wenn’s hieß: raus hier, geguckt wird für’s Geld,
grinsten sie dort nur gequält.
Und weil’s so schön war und so vollkommen,
sollst du, lieber Klaus, auch Geschenke bekommen.
Das Einpacken … - no paper, no need,
wir arbeiten am Müllvermeidungsprinzip.
Das T-Shirt mit Motiven von hier,
soll bringen in Frankfurt Erinnerung dir
an Landschaft, Ferien, Leben und Leute,
kurz, an die ganze tolle Meute.
Genauso wie das Poster mit den Canyons drauf,
bringt Freude in des öden Alltags Lauf.
Zu guter Letzt, nicht zu vergessen, das Beste von allem,
es wird dir sicherlich ganz gut gefallen,
es erleichtert die Planung für die nächste Tour,
die ja sein wird in 2 Jahren nur,
insbesondere für dich und die deinen:
ein Block mit 1-Million-Dollar-Scheinen.
Mit dem allen wollen wir herzlich „Danke“ sagen
für deinen Einsatz an allen Tagen,
für perfekte Planung und Ausführung,
wir haben’s genossen, rundherum.
Das nächste Mal in 2010
sind wir alle dabei, du wirst schon sehn.
Bis dahin grüßt, in aller Stille
im Namen der Gruppe: Andrea Wille