USA 2008
Tour durch die Nationalparks in
Colorado – Utah – Nevada
Vom 02.10. – 18.10.2008
Von Frankfurt aus starten wir unsere Reise durch 9 National Parks in Colorado, Utah und Nevada. Jeder einzigartig. Wir werden uns die Zeit nehmen und bei Wanderungen und Exkursionen möglichst viel der beeindruckend Naturschauspiele erleben. Dabei werden unsere Übernachtungen wieder möglichst nahe bei den Höhepunkten liegen. Aber der Reihe nach ...
Am Nachmittag erreichen wir Denver, die „High-Mile-City“. Denver ist die Hauptstadt Colorados. Früher Minenstadt ist sie heute eine aufstrebende und stark wachsende Stadt am Fuße der Rocky Mountains. Wir nutzen den Weg zu unserem Hotel zu einer kurzen Stadtrundfahrt. Den Abend beschließt ein Besuch in einer der typischen Bars oder ein Bummel durch die Straßen rund ums Hotel. Der nächste Tag führt uns zu ausgewählten Punkten in der Stadt und der Umgebung. Am nächsten Morgen heißt es nach ausgiebigem Frühstück Abschied nehmen von Denver. Wollen wir doch die Natur und die vielen National- und Stateparks entlang unserer Route erkunden. Zunächst geht es nach Norden. Hier liegt der Rocky Mountain Nationalpark. Wir übernachten in der Nähe von Estes Park, um am nächsten Tag in die Berge zu fahren. Die Straße windet sich bis auf die Passhöhe bei rd. 3.700 m.
Fantastische Ausblicke eröffnen sich dabei immer wieder. Die Hochfläche des Nationalparks liegt über 3.400 m und natürlich wollen wir die Natur auch zu Fuß erleben. Aber bitte langsam und gemächlich. Wir werden die Höhe spüren. Hier im Rocky Mountain NP verläuft die kontinentale Wasserscheide Nordamerikas. Auf unserer Tour werden wir sie noch zweimal überqueren.
Am Nachmittag verlassen wir den Nationalpark und fahren weiter nach Granby, am Westeingang des Nationalparks. Ein gemütliches Abendessen rundet den ersten Tag in den Rockies ab.
Früh geht es am folgenden Tag weiter durch die Rocky Mountains. Einige Passhöhen mit teilweise über 3.000 m liegen vor uns. Bekannte Wintersportorte sind in dieser Region. Namen wie Vail oder Aspen lassen die Herzen der Skifahrer schneller schlagen.
Entlang der Route sehen wir heute übrigens auch den Mt. Elbert, den höchsten Punkt Colorados mit 14.420 Fuß (ca. 4.400 m). Anfang Oktober wird die Spitze bestimmt schon mit Neuschnee bedeckt sein. Übernachtung bei Aspen.
Der nächste Tag führt uns dann in südliche Richtung. Etappenziel ist die Gegend um Ouray und Silverton in den San Juan Mountains. Unterwegs besuchen wir den Black Canyon of the Gunnison N.P.. Auf der Südseite bieten verschiedene Aussichtspunkte lohnenswerte Ausblicke. Teilweise sind die nördlichen und südlichen Canyonränder nur 400 Meter entfernt. Kaum vorstellbar, dass 150 m tiefer noch ein Lichtstrahl den Grund erreicht. Tief unten sind Wanderungen entlag des Flusses möglich. Schon der Abstieg hat etwas Besonderes.
Silverton, eine alte Minenstadt ist heute Wendepunkt der Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad. Mittags, wenn der Zug aus Durango ankommt, überfluten die Touristen das Örtchen. Aber am Nachmittag, wenn der Zug die Rückreise antritt, scheint der Beobachter zurückversetzt in die Zeiten um 1880. Jetzt erlebt man in den Straßen und Saloons den Charme der damaligen Zeit. Einen Whisky und ein letztes Bier, bevor es am nächsten Tag über den „One Million Dollar Highway“ nach Durango und von dort weiter zum Mesa Verde Nationalpark geht.
Dieser Nationalpark gehört zum Gebiet der Ute Indianer, deren verschiedenen Stämme hier in Reservaten leben. Der Nationalpark beherbergt eine Vielzahl von Ruinen aus der Zeit der Anasazi, den frühen Bewohnern dieser Region. Einige der Bauten sind nur in Begleitung von Parkrangern zu besichtigen und für die Erkundung sollte man schwindelfrei sein. Das Abendlicht bietet ein faszinierendes Schauspiel. Damit wir es ausgiebig kosten können, werden wir in der Parklodge übernachten. Rund 120 Meilen (knapp 200 km) liegen am nächsten Tag vor uns. Verschiedene Sehenswürdigkeiten verführen aber zu Abstechern von der Hauptroute, so dass wir erst am Spätnachmittag unser Quartier bei Moab erreichen. Hier schlagen wir für drei Nächte unser Lager auf. Das Städtchen Moab ist ein idealer Ausgangsort für Exkursionen in den Arches N. P., den Canyonlands N. P. und auch den Dead Horse Point S. P..
Nach den vielen Wanderungen kann uns die nächste Fahrtstrecke in den Bryce Canyon N. P. nicht erschrecken. Die landschaftlich schöne Strecke durch das San Rafael Desert führt uns zunächst in den Capitol Reef N. P.. Ein Park, den man erwandern muss. Die Straße führt nur wenige Kilometer durch den Park und teilt diesen quasi in einen Nord- und einen Südteil. Wir halten nur für einen Fotostop, denn unsere Route führt uns weiter am Rande des Grand Staircase Escalante National Monument entlang. Eine wunderbare Strecke mit vielen herrlichen Aussichtspunkten. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang wollen wir dann im Bryce Canyon Nationalpark ankommen. Für zwei Nächte sind wir in der Parklodge untergebracht. So haben wir einen ganzen Tag, um die bizarre Wunderwelt des Parks zu bestaunen und die Wanderwege entlang des Canyonrandes zu nutzen oder tief in den Canyon zu steigen.
Dann heißt es schon wieder Koffer packen. Es geht weiter in den Coral Pink Sand State Park, bevor wir den Zion N. P. erreichen. Dieses mal nur ein kurzer Fotostopp, denn wir haben uns noch eine Exkursion im Valley of Fire vorgenommen.
Danach verlassen wir die Wunderwelt der Natur in den Nationalparks und tauchen ein in die Wunderwelt von Las Vegas. Wer Abends über den „Strip“ bummelt, der wird sich vielleicht gerne noch mal in die Natur zurück wünschen. Aber einen Nationalpark haben wir ja noch.
Es ist der absolute Gegensatz zu den Bergen und Wäldern in Colorado und Utah. An unserem letzten Tag dieser Reise unternehmen wir einen Tagesausflug in den Death Valley Nationalpark. Nach den hohen Bergen nun der tiefste Punkt der USA mit 96 m unter dem Meeresspiegel. Nach der Hitze im Tal des Todes fahren wir zurück in die Kühle der Glitzerwelt der Spielerstadt.
Nach einem letzten ausgiebigen Frühstücksbüfett bringt uns der Bus an den nahegelegenen Flughafen. Einmal noch Umsteigen und wir erreichen Frankfurt am nächsten Tag.
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